Ein im Wasser versunkenes Auto – ein Unfall, der nicht sehr häufig vorkommt. Dafür gehört er mit zu den zeitkritischsten Einsatzszenarien für Wasserretter.
Um hierauf immer gut vorbereitet zu sein, übt die Wasserwacht Wolfratshausen seit Jahren mit Hilfe eines speziell präparierten Übungs-PKW.  Er ist komplett frei von Betriebsstoffen. Anstelle eines Motors befindet sich ein Metallblock unter der Motorhaube. Somit geht von dem Fahrzeug, das der Wasserwacht von einem Autohersteller kostenlos zur Verfügung gestellt wurde keine Gefährdung für die Umwelt aus.
Dieses Jahr waren nicht nur Schnelleinsatzgruppe und Rettungstaucher der Wasserwacht Wolfratshausen zur Wasserrettungsstation Seeburg gekommen. Auf Einladung kamen Mitglieder der Tauchergruppe der Feuerwehr Wolfratshausen dazu. Gemeinsam wurden pysikalische Grundlagen und das Ablaufschema der Rettung in einem Theorieteil behandelt. Anschließend erfolgte die praktische Bergeübung des auf 14 Meter Tiefe liegenden Fahrzeugs.
Beim abschließenden Grillen bestand die Möglichkeit, die Übung Revue passieren zu lassen und sich noch näher kennenzulernen.